Mehr Stromer im Februar

Der Markt für Elektroautos hat sich von seinem Einbruch zu Jahresbeginn erholt. Im Februar gelangten laut Kraftfahrtbundesamt insgesamt 751 Stromer neu auf die Straße, dass sind rund 300 mehr als noch im Vormonat. Im Vergleich zum Februar 2015 liegt der Zuwachs bei rund 40 Prozent

Auch die Zahl der Hybridautos stieg deutlich. Im Februar erhielten 3.500 Teilstromer eine Zulassung, rund 700 mehr als noch im Vormonat.

Kaufprämie im Anmarsch

An einer Kaufprämie für Elektroautos kann der Zuwachs im Februar noch nicht liegen. Die soll laut Medienberichten nun nach langen Diskussionen im Sommer kommen und 5.000 Euro betragen. Die Autobauer sollen rund 40 Prozent der Kosten tragen. Auch 15.000 neue Ladepunkte soll es geben.

 

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Zulassungen: Wann kommt der Durchbruch?

Die Zahl der neuzugelassenen Elektroautos ist im April zwar wieder leicht gestiegen, im Vergleich zum Gesamtmarkt sind die Mengen aber weiter marginal. Die deutsche Automobilwirtschaft glaubt dennoch weiter an den Erfolg.

Mit 684 neuen Elektroautos gelangten rund 14 Prozent mehr neu auf die Straße als im April 2014. Einen Zuwachs von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeiraum gab es auch bei den Hybriden. Mehr als verdoppelt haben sich die Zulassungen bei den Plug-in Hybriden, vermeldete das Kraftfahrtbundesamt.

Die Zahl der reinen Elektroautos oder Plug-in Hybride liegt damit noch unter 30.000, immer noch weit entfernt vom nach wie vor gültigen Regierungsziel von einer Million Elektroautos im Jahr 2020. Hauptgrund ist der zu hohe Preis für Stromfahrzeuge im Vergleich zu herkömmlichen Antrieben.

Wissmann: Durchbruch kommt

Matthias Wissmann, Chef der Automobilbauer-Verbandes VdA, glaubt dennoch weiter an den Erfolg der Elektromobilität. Er forderte aber in dieser Woche mehr staatliche Anreize sowie mehr Ladepunkte für Elektroautos. Wissmann betonte zudem, die Reichweite der Antriebsbatterien werde sich bis 2020 deutlich erhöhen, die Preise dagegen deutlich sinken.

Leichtes Plus bei E-Antrieben im August

Im abeglaufenen Monat gelangten nach Angaben des Flensburger Kraftfahrtbundesamtes 515 Elektroautos neu auf die Straße. Im Vergleich zum Juli ein Plus von 18 Prozent. Insgesamt sind damit rund 17.500 reine E-Autos in Deutschland unterwegs.

Auch bei den Hybridwagen stieg die Zahl der Neuzulassungen um 8 Prozent auf  2.400, darunter waren 620 Fahrzeuge mit einem Plug-in-Hybrid-Antrieb.

Gemessen an den insgesamt 213.000 neu zugelassenen Fahrzeugen im August lag der Anteil der alternativen Antriebe bei 0,2 Prozent. Einmal mehr zeigt sich, dass es Elektroautos im Markt schwer haben, gegen Benzin- und Dieselmodelle zu konkurieren. Das von der Bundesregierung geplante Elektromobilitätsgesetz dürfte daran nicht viel ändern.

Die Bundesregierung lehnt nach wie vor eine direkte Kaufprämie für E-Autos ab. Ob diese sinnvoll ist, gilt ohnehin als keinesfalls bewiesen. In Frankreich etwa erhalten Käufer von E-Autos eine Geld-Prämie vom Staat ohne dass dort die Zulassungszahlen signifikant höher liegen. Die französische Regierung überlegt nun sogar, die E-Auto-Prämie auf bis zu 10.000 Euro zu erhöhen.

Das Stromautogesetz

Die Bundesregierung will den schleppenden Absatz von Elektroautos mit einem neuen Gesetz ankurbeln. Bundesumweltministerium und Bundesverkehrsministerium brachten nun einen entsprechenden Entwurf auf denWeg ( hier zum Download).

Wie bereits an dieser Stelle berichtet, setzt das Gesetz vor allem darauf, die Attraktivität von E-Autos und Plug-In-Hybriden durch Sonderparkflächen sowie die Möglichkeit, Busspuren zu benutzen, zu steigern. Um E-Autos von herkömmlichen Wagen besser zu unterscheiden, wird es in Zukunft ein neues Nummerschild für Stromer geben.

Ein Großteil des Gesetzentwurfes beschäftigt sich daher mit der Frage, welcher Aufwand für Ämter und Halter durch das neue E-Nummernschild anfällt. Die Inititaoren geben sich optimisch: Sie planen eine Kapazität von 140.000 Schildern pro Jahr. Das ist gut 20 Mal als die Anzahl der Neuzulassungen von reinen E-Autos im vergangenen Jahr.

Der Mai bringt mehr E-Autos

Die Zulassungen für Elektroautos bewegen sich im Zick-Zack-Kurs. Nachdem es im April einen deutlichen Knick nach unten gab, legten die Neuzulassungen laut Kraftfahrtbundesamt im Mai wieder deutlich auf 934 zu. Das entspricht einer Steigerung von 138 Prozent. Damit sind nun rund 15.000 E-Autos in Deutschland angemeldet.

Der Mai war damit, was die E-Auto-Zulassungen angeht, noch stärker als der März, in dem es mit 800 neuen E-Autos auf den Straßen schon einen kleinen Boom gegeben hatte. Bei den Hybridfahrzeugen gab es mit 2687 Zulassungen im Mai ein Plus von 25 Prozent.

Insgesamt gelangten im Mai 275.000 Benzin- und Dieselfahrzeuge neu auf die Straße. Das entspricht einem Plus von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

Europäischer Markt

Deutschland bleibt auch ohne Förderprämie der größte Markt für alternative Antrieb in Europa. Im April erhielten laut “EV-Sales” rund 7400 Elektro- und Hybridwagen in Europa eine Zulassung. Der deutsche Marktanteil lagbei circa einem Drittel.

 

 

 

 

Die E-Auto-Charts im März

Der März gehörte mit 823 neu zugelassenen Elektroautos zweifelsohne zu den stärksten Monaten, seit die Stromer in der Statistik des Kraftfahrtbundesamtes einzeln aufgezählt werden.

Bei den beliebtesten E-Modellen liegt weiterhin der BMW i3 mit 229 Fahrzeugen deutlich vor der Konkurrenz. Dies entspricht einem Marktanteil von satten 25 Prozent. Auf Platz 2 liegt der “Elektro-Oldie” Nissan Leaf mit 135 neu zugelassenen Modellen. Es folgt der E-Smart mit 108 Exemplaren und der Renault Zoe, der 95 Mal neu auf die Straße gelangte.

Weit hinten liegen der Opel Ampera, für den sich im März gerade einmal fünf Käufer erwärmen konnten. Auch der Ford Focus Electric rangierte mit acht neu zugelassenen Fahrzeugen weit hinten.

Bei den Hybriden, von denen im März insgesamt 2511 neu auf die Straße gelangten, dominiert Toyota/Lexus weiterhin das Geschehen. Interessant: Der Prius, lange Zeit der Inbegriff für den Hybrid-Antrieb, verliert offenbar an Attraktivität. Nur 67 Modelle erhielten eine Neuzulassung. Der Toyota Auris mit gekoppeltem Benzin- und Elektroantrieb kommt dagegen an, er verkaufte sich allein im März fast 1.000 Mal.

Es stromert ein bisschen mehr

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Im Januar erhielten 541 reine Elektroautos eine Zulassung, das sind etwa 100 mehr als im Dezember und doppelt soviel wie im Januar 2013, wie aus den aktuellen Zahlen des Kraftfahrtbundessamtes hervorgeht. Die Gesamtzahl aller in Deutschen zugelassenen E-Autos dürfte damit bei knapp 14.000 liegen. Damit liegt sie weiter hinter den Erwartungen von Bundesregierung und Industrie. Die Nationale Plattform Elektromobilität hatte in ihren Szenarien für das Jahresende 2014 eine Zahl von 100.000 E-Autos avisiert. Dies scheint aus heute Sicht unrealistisch.

Auf die 100.000-Grenze steuern zumindest die Hybdrid-Autos zu. Die Zahl der Zulassungen stieg hier um 6,3 Prozent im Vergleich zum Januar 2013. Ende vergangenen Jahres waren insgesamt 92.000 Fahrzeuge mit Hybrid-Antrieb auf deutschen Straßen unterwegs.

Großer Beliebtheit erfreuen sich derzeit Erdgas-Fahrzeuge. Die Zahl der Zulassungszahlen stieg um 58 Prozent. Ein Grund: Die Hersteller haben ihr Angebot an Erdgasfahrzeugen zuletzt deutlich aufgestockt. Die Bundesregierung hatet zudem angekündigt, die 2018 auslaufende Steuervergünstigung für Erdgasautos zu verlängern.

Foto: Volkswagen