Gutes erstes Halbjahr für alternative Antriebe

Seit Januar stieg die Zahl von Erdgas,- Hybrid- und reinen Elektroautos auf deutschen Straßen um rund 25.000 beziehungsweise 12 Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Im gleichen Zeitraum wurden allerdings auch 1,5 Millionen herkömmliche Fahrzeuge zugelassen. Der Marktanteil der alternativen Antrieben liegt damit bei unter zwei Prozent.

In der Zulassungsstatistik haben Hybridfahrzeuge solche mit Erdgasantrieb überholt. Gut 13.500 Teilstromer gelangten seit Januar auf die Straße, ein Plus von zehn Prozent. Um satte 75 Prozent stiegen die Zulassungen bei den reinen Batterieautos, das entspricht 4.000 E-Fahrzeugen. Ein Grund: Das wachsende Modellangebot. Mit dem E-Up, dem E-Golf sowie dem BMWi3 stiegen mit VW und BMW auch erstmals deutsche Hersteller in den Markt ein, der allerdings vor allem beim Hybrid von den japanischen Autobauern dominiert wird.

Der Verband der internationalen Kraftfahrtzeughersteller (VDIK), der die Zulassungszahlen heute veröffentlichte, weist darauf hin, dass beim derzeitigen Zuwachstempo, dass Ziel der Bundesregierung, von einer Million E-Fahrzeugen im Jahr 2020, nicht erreicht wird. Der VDIK spricht sich daher für eine Kaufprämie von 5.000 Euro aus.

 

 

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